Hin und her. Vierter Beitrag

Sonntagmorgen und schönstes Fotografierwetter. Und fünfter Hexenschusstag. Und ich beneide alle, die zum Fotografieren unterwegs sein können. Mir bleibt nur das direkte Umfeld von Haus und Garten. Trübselig herumhumpelnd beginne ich den Tag. Bis ich ein Geräusch von der Auffahrt her höre… Juhu, der Ruf einer jungen Dohle! Ich schaue aus dem Fenster und sehe in der Ecke neben dem Gagaragentor: zwei Dohlenbabys! Sie haben den Nistkasten am Hausgiebel verlassen und sich zwischen den Fingerhüten versteckt, die ich munter zusammen mit anderen Pflanzen auf der Auffahrt wachsen lasse.

Ich fotografiere oben von einem Fenster aus, um sie nicht zu stören. Dann denke ich an die freilaufenden Hunde aus der Nachbarschaft und mir fällt das Rankgitter ein, das irgendwo beim Gerümpel steht. Das stelle ich zum Schutz vor die Fingerhutecke. Dabei stoße ich mir den Kopf am nicht ganz hochgefahrenen Garagentor, was zwar nicht weh tut, aber an der weichen Dichtung hängt ziemlicher Siff (Garagentorputzen gehört nicht zu meinen vornehmsten Tugenden) und der bröselt in meinen Nacken… seufz…

Aber dann, aus der Garage heraus, kann ich die ersten Portraitfotos machen, ohne die auf dem Hausgiebel sitzenden Dohleneltern zu beunruhigen…

Später entdecke ich im Vorgarten ein drittes Dohlenbaby:

Ich bin hin und weg über den Nachwuchs. Die Kater bekommen Stubenarrest bzw. dürfen nur noch einzeln unter strenger Aufsicht raus.

Später wandern die Dohlenbabys in den Vorgarten und ich kann ihre Jungvogelschnuten fotografieren, die ich so bezaubernd und rührend finde.

Dass der Katerhaussegen etwas schiefhängt wegen des Stubenarrests, muss ich dann mal aushalten in den nächsten Tagen. Der Anblick der jungen Dohlen erfreut mich umso mehr.

Und ich bin sehr gespannt, welche Geflügelten Heiko heute fotografiert hat. Heute Morgen war ich noch neidisch, dass er unterwegs sein konnte und ich nicht. Aber Schöneres als junge Dohlen zu fotografieren dürfte schwierig sein… Oder, Heiko?

20 Kommentare

  1. Ooooh, ich schmelze dahin ♥ Wie süüüüß!! Ich liebe diese Jungvogelschnuten, seufz. Dohlen sehe ich hier gar nicht aus der Nähe, auch wenn sie über mich hinwegfliegen. Aber wie niedlich die Kleinen sind. Schön, daß du sie fotografieren konntest. Sooo süß, schwelg!!!

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            1. Ja, richtig fliegen können sie noch nicht.
              Vielleicht Unachtsamkeit… aber sie lag mitten auf der Straße: Durchaus möglich, dass ein Autofahrender sie gesehen aber trotzdem drauflos gefahren ist. Manche Leute hier mögen Rabenvögel nicht.

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