Schafgarbengesang, noch nicht gesungen

Oft ist es so, dass ich etwas sehe und weiß, ich muss das fotografieren und gleichzeitig weiß ich Worte, die ich dazu schreiben muss.

Ich war sehr früh wach heute Morgen. Sehr sehr früh. Mit einem Kaffee saß ich auf einer Bank im Garten. Vor mir die Schafgarbeninsel unter dem Ahorn.

Und ich wusste, ich muss das fotografieren. Die Stimmung. Die Morgenstimmung, die in den Schafgarbenblättern tanzt.

Und einen Text dazu schreiben, der Schafgarbengesang heißen wird.

Dann rauscht die menschgemachte Geräuschkulisse den Tag in Gang. Übertönt den Vogelgesang und vertreibt die Worte für den Text.

Sie werden sich festhalten und streicheln lassen, wenn es wieder leiser ist. Heute Abend. Heute Nacht. Irgendwann. Bald.

7 Kommentare

    1. Ja, der Augenblick hat, in aller Stille, nach Ausdruck geschrieen…
      Übrigens habe ich an Dich und Deine Margeriteninsel gedacht, während ich da saß. Viel kleiner als Deine Insel ist meine Schafgarbeninsel – aber ein paar Margeriten wachsen am Rande.

      Gefällt 1 Person

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