natur.notiz.3

kaum einer hört sie, die kleinen hilferufe der natur.

wenn der amazonasurwald brennt, dann wird empörung laut und sofortmaßnahmen werden verlangt. wenn elefanten gewildert werden, wird nach schutzmaßnahmen geschrien.

groß muss es sein. und möglichst weit weg. dann ist empörung so schön einfach.

aber wenn hier die bäume verrecken und die insekten und andere kleinstlebewesen krepieren – was geschieht dann? dann wird erstmal ein ausschuss gebildet oder sowas und herumlamentiert. als wäre noch jahrzehntelang zeit. und glyphosat & co dürfen weitergiften…

arrrggghhh!!!

12 Kommentare

  1. Leider sehr wahr. Entweder groß oder wichtig im Sinne von nützlich, alles andere unter ferner liefen…. Immerhin dringt es bei immer mehr Menschen ins Bewußtsein, dennoch scheint es noch ein weiter Weg zu sein. Paßt halt nicht zu unserer leistungsorientierten XXL-Gesellschaft. Ein berührendes Foto!

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    1. Tja, das ist unsere profitorientierte Industriekultur. Zuviel Lobbyarbeit – siehe Klöckner und Nestlé – hilft leider meist den falschen.
      Auch die Subventionen in der Agrarwirtschaft haben ihren Betrag zur Reduzierung der Artenvielfalt. Wo meine Bienen satt werden, weiß ich nicht. Aber vom vollflächigen Maisanbau nicht.

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