Hin und Her. Neunter Beitrag

Zum Jahresende wird es doch wieder wuselig, stressig und mehr stürzt auf einen ein. Wie die dunklen Wolken im Moor türmen sich Termine, Zeitdruck und Forderungen Dritter am Horizont. Und wie jedes Jahr steht Weihnachten unangemeldet vor der Tür.
Im Beruf und privat wird diskutiert und debattiert. Keinem wird man gerecht. Da reichen schon kleine Dinge, um sich zu ärgern, oder größere führen zu heftigen Streitereien und dann oft zur Orientierungslosigkeit.

Der schon über Gebühr strapazierte Begriff der Jahresendrally geht seine Runde. Im Büro und im Freundeskreis, was nix unterschiedliches sein muß, außer man arbeitet unter freilaufenden Orks.

Vielleicht sollte man den Blickwinkel wechseln und sich an der Natur orientieren, wie an den beiden Giraffen.

Gemeinsam den Überblick bewahren. Am besten von oben.

Die beiden Giraffen leben es vor. Strahlen diese herrliche Ruhe aus, auch wenn sie noch nicht synchron laufen. Stehen einfach da, dies aber spiegelbildlich symmetrisch und beobachten nur. Beide zusammen. Lassen sich nicht treiben.

Oder man schaut etwas bodenständiger, quasi eine Etage tiefer, wie die Zebras handeln.

Teamwork. Essen und Beobachten.

Eine klassische Aufgabenteilung zur Reduzierung des Stress. Eine Zebra beobachtet, das andere mümmelt zufrieden. Ruhe und Stille.

Schaut man weiter, dann kommt man zu den kleineren Vertretern aus dem Tierreich an. Den Pinguinen. Die haben nicht die Möglichkeit zum weiten Überblick, da Körpergrößen um 50 cm nicht ausreichen. Aber dafür haben sie auch keinerlei Hektik in Ihrem Tun.

Inner Ruhe, trotz Mitteleuropäischer Winterhitze bei schlappen 2’C

Zusammen dem Stress den Rücken zeigen. Wozu sich ihm ergeben? Gemeinsam Ruhe und Zufriedenheit finden.

Folgt man der Natur, dann wird es vielleicht in 2020 wieder besser. Ruhiger. Etwas synchroner. Harmonischer. Zufriedener.

Aber auch da lauert in 12 Monaten Weihnachten. Wieder ganz überraschend. Wieder unvermeidlich. Aber nun ist man gewappnet. Und macht es besser.

4 Kommentare

  1. Ich arbeite in einer Hochburg der Jahresendhektik, die gar nichts mit Weihnachten oder dem Jahresende zu tun hat. Es ist mehr so ein „freitags werden die Faulen fleißig“-Effekt. Wenn einem das einmal passiert, ok. Aber jedes Jahr? Ich warte schon nicht mehr darauf, dass die Leute aus ihren Fehlern lernen. Ich verhalte mich möglichst unauffällig, um nicht in den Strudel zu geraten. Vielleicht sollten ein paar Giraffen einstellen. 😉

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